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Wasserschaden Bautrocknung Leckageortung

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Die Sachlage: Wann übernimmt die Hausratversicherung?

Die Hausratversicherung springt ein, wenn in Folge eines der oben beschriebenen Schäden unerwartet Wasser austritt und das Mobiliar sowie weitere Gegenstände in der Wohnung beschädigt.

Sie übernimmt Wasserschäden, die ausgelöst werden durch:

    • Rohrbrüche (oder der mit dem Rohrsystem verbundenen Schläuche)
    • Unfälle mit der Waschmaschine oder dem Geschirrspüler
    • Leck-Schäden von Heizungsanlagen und Wärmepumpen
    • Beschädigungen von Wasserbetten oder Aquarien (wobei nicht der Inhalt des Aquariums versichert ist)
    • auch in anderen Wohnungen ausgelöste Schäden – gerade in Mehrfamilienhäusern kann sich ein Leck-Schaden von der oberen Etage durch die darunter liegenden ziehen (wenn nicht die Haftplichtversicherung des Nachbarns dafür aufkommt)
    • je nach Vertrag: Naturkatastrophen wie Sturmfluten, Lawinen oder Erdrutsche

Sie übernimmt nicht:

      • zusätzliche Schäden an der Wohnung, neben der Einrichtung (hierfür ist die Wohngebäudeversicherung des Hauseigentümers zuständig)
      • einfache Durchnässungsschaden, z.B. durch ein achtlos offengelassenes Fenster, durch welches es in die Wohnung regnet oder durch einen umgefallenen Putzeimer
      • Wasserschäden außerhalb des Hauses, etwa in der Garage

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Achtung: Der Unterschied zwischen Hausrat- und Haftpflichtversicherung

Es kann schnell passieren, dass Hausrat- und Haftpflichtversicherung verwechselt werden, wenn es um das Thema Wasserschaden geht. Es gilt: Verursache ich selbst einen Wasserschaden in meiner Wohnung, springt die Hausratversicherung ein. Zieht der Wasserschaden auch noch Beschädigungen in benachbarten Wohnungen mit sich, dann ist dies ein Fall für meine Haftpflichtversicherung.

Die Konsequenzen: Was tun im Falle eines Wasserschadens?

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Schaden begrenzen:

Die Versicherung erwartet bei einem Wasserschaden, dass der Versicherte so schnell wie möglich versucht, den eingetretenen Schaden so gering wie möglich zu halten. Das heißt u.a. die Ursache zu finden, dafür beispielsweise zuerst den Haupthahn zu suchen und abzudrehen. Sämtliche elektronischen Geräte sollten Sie in Sicherheit bringen und am besten auch gleich den Strom abstellen. Danach heißt es, das Wasser umgehend zu entfernen, ob nun mit Pumpen, Schippen und Töpfen, um Schimmel oder Schäden an der Bausubstanz vorzubeugen. Fenster und Türen sollten geöffnet werden, um die Luftfeuchtigkeit zu verringern und das Mobiliar sowie weitere Gegenstände entfernt werden.

Den Schaden melden: www.wasserschaden-kuntz.de

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Der Schaden muss der Versicherung unverzüglich, also sofort, gemeldet und möglichst unverändert gelassen werden. In jedem Fall müssen sämtliche beschädigte Gegenstände fotografiert und für eine mögliche spätere Begutachtung aufgehoben werden. Generell muss man Fotos des Schadens und Kostenvoranschläge für die Maßnahmen der Versicherung vorlegen. Das gleiche gilt übrigens ebenfalls für Folgeschäden – sie müssen der Versicherung sofort mit Bildern und Kostenvoranschlägen mitgeteilt werden.
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Schaden ersetzt bekommen:

Wenn die ganze Wohnung durch den Wasserschaden unter Wasser steht, wird eine Trocknungsfirma von der Versicherung beauftragt, die das Gebäude von Feuchtigkeit befreit und Möbel vor dem Sperrmüll retten kann. Ganz wichtig: Sie verhindern auch das Entstehen von gesundheitsschädlichem Schimmel oder Hausschwamm.
Für eine Mietminderung müssen Sie den Mietvertrag sowie Fotos vorlegen, die jene Schäden dokumentieren, die das Wohnen beeinträchtigen. Ist ein weiteres Bewohnen der Wohnung oder des Hauses gar unzumutbar, dann können ebenfalls mit Vorlage von Beweisfotos sowie Belegen wie einem Mietvertrag oder einer Hotelrechnung die Unterbringungskosten übernommen werden.
Arbeitsstunden, die man selbst damit verbringt, Wasser und Feuchtigkeit zu entfernen, zahlt die Versicherung übrigens ebenso aus.

Achtung: Die Hausratversicherung verlangt eine regelmäßige Kontrolle der wasserführenden Anlagen – falls Sie zu lange abwesend waren und diese Anlagen nicht kontrolliert wurden, kann das Probleme bringen!

 

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Generell gilt: Lieber zu viel fragen als zu wenig – verschiedene Versicherungen haben teilweise andere Bedingungen. Wir helfen natürlich gern dabei, diese herauszufinden.

 

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Bayreuth: Wasserschaden im Keller des Opernhauses

Feuerwehr und THW mussten am Sonntagmorgen zum Bayreuther Opernhaus ausrücken. Foto: Ritzer +
Feuerwehr und THW mussten am Sonntagmorgen zum Bayreuther Opernhaus ausrücken. Foto: Ritzer

Gegen 3 Uhr nachts sind in der Nacht zum Sonntag Feuerwehr und THW alarmiert worden. Der Technikkeller unter der Bühne waren geflutet worden; die Haustechnik, die Steuerungstechnik sowie die Lüftungstechnik standen dadurch im Wasser. Ursache war vermutlich ein Leck in der alten Hauptwasserversorgungsleitung, wie die Bayerische Schlösserverwaltung am frühen Sonntagnachmittag in einer Pressemitteilung bekannt gab.

Den Gesamtschaden schätzt die Schlösserverwaltung auf eine sechsstellige Summe. Die genaue Schadensursache wird derzeit noch untersucht. Eine endgültige Schadenssumme an dem Theaterbau wird erst nach weiteren Gutachten ermittelt werden können.

Am Sonntagvormittag pumpten die rund 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren  Bayreuth und Laineck sowie des THW Bayreuth-Pegnitz das Opernhaus komplett leer. Derzeit laufen bereits die Trocknungsmaßnahmen.

Das kulturhistorische „Herz“ des Weltkulturerbes, d.h. das vornehmlich aus Holz bestehende prachtvolle Logenhaus der Bauherrin Markgräfin Wilhelmine, wurde bei dem Zwischenfall  nicht beschädigt, betont die Schlösserverwaltung. Ebenso wenig wurden andere historische Einbauten beschädigt.

Giuseppe Galli hatte das Opernhaus von 1746 bis 1750 im Auftrag des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine erbaut. Seit Juni 2012 steht das Markgräfliche Opernhaus auf der Liste des Kultur- und Naturerbes der UNESCO.

Am Sonntagabend fuhr erneut Feuerwehr mit Blaulicht vor dem Markgräflichen Opernhaus vor – diesmal handelte es sich aber um einen Fehlalarm: Nach dem schweren Wasserschaden in der Nacht auf Sonntag hat die Brandmeldeanlage angeschlagen. Die Feuerwehrleute rückten bereits nach elf Minuten wieder ab. Die Polizei vermutet, dass der Wasserschaden auch die Feuermelder in Mitleidenschaft gezogen hat. Wasserschaden Bautrocknung

 

 

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Technische Bautrocknung nach Wasserschäden

Trocknung von Baustoffen bei der Sanierung

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Ob begleitende Maßnahme bei der Kellersanierung oder Sanierung von Wasserschäden – die technische Bautrocknung beschleunigt die Trocknung von Beschichtungen und reduziert den Feuchtegehalt im Mauerwerk. Experte Lars Kuntz  stellt die Verfahren zu Raumtrocknung, Dämmschichttrocknung und Estrichtrocknung vor.

 

Zu den sporadischen Wasserschäden gehören Durchfeuchtungen der gesamten Bauwerkskonstruktion in Folge von starken Niederschlägen oder Hochwasser, Leitungswasserschäden (z. B. Wasserzu- und/ oder -ableitungen, Heizungen), geplatzten Wasserschläuchen an Waschmaschinen oder Geschirrspülern, so genannten Havarieschäden wie z. B. geplatzte Aquarien, übergelaufene Badewannen, Toiletten oder Waschbecken, fehlende oder defekte Rückstausicherungen sowie Löschwasser in Folge einer Brandschadensanierung.

Technische Bautrocknung bei Wasserschäden

Grundsätzlich sind bei der technischen Bautrocknung zwei wichtige Aspekte zu beachten: Zum Einen handelt es sich in den seltensten Fällen um kompakte, homogene Baustoffe, die zu trocknen sind, sondern um miteinander verbaute Verbundbaustoffe, deren Komponenten in der Regel ein unterschiedliches Wasseraufnahme- und Austrocknungsverhalten haben. Aufgrund der unterschiedlichen Materialeigenschaften können im Verbundbaustoff durch behinderte Schrumpf- und Schwindvorgänge Spannungen induziert werden, die zu Rissen, Abplatzungen oder Ablösungen führen können.

Zum Anderen werden mit der technischen Bautrocknung die Primärursachen der Durchfeuchtung nicht beseitigt, sondern nur die Auswirkungen. Diese meistens auch zeitversetzt, so dass der Grad der Durchfeuchtung und eventuell das Wachstum von Mikroorganismen (biologischer Schadensprozess) nicht sofort erkennbar sind. Ein besonderes Risiko sind Hohlräume und schwimmende Estriche, weil eine Durchfeuchtung in diesem Bereich zur Ansammlung stehenden Wassers führt, das sich unter der Dämmung ausbreiten kann. Das Problem besteht darin, dass die Ansiedlung und das Auskeimen von Mikroorganismen meist unbemerkt bleiben und erst sehr viel später erkannt werden. Deshalb ist zu beachten, dass die fehlerhafte Anwendung des „richtigen“ Verfahrens unter Umständen eine erhebliche Gesundheitsbelastung für die Bewohner verursachen kann. Je nachdem, welche Teile eines Hauses oder eines Bauteils durchfeuchtet wurden, kann bei der Trocknung zwischen Raumtrocknung, Dämmschichttrocknung und Estrichtrocknung unterschieden werden.

Raumtrocknung, Dämmschichttrocknung und Estrichtrocknung

Eine Raumtrocknung wird bei Wohnungen nach einem Wasserschaden, in unbewohnten Räumen während der Rohbauphase (Neubau) oder nach einer Sanierung (Altbau) durchgeführt, um die in Folge der Feuchteabgabe durchnässter oder durchfeuchteter Bauteile („Baufeuchte“) an die Raumluft erhöhte Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Verwendet werden in der Regel Kondenstrockner oder (Ad-)Sorptionstrockner.

Dämmschichttrocknung
Die Dämmschichttrocknung kommt in der Regel in unbewohnten Wohnungen zur Anwendung, wenn Wärme- und Trittschalldämmungen (horizontale Flächen), Ausgleichsschüttungen jeglicher Art oder Wärmedämmungen in Außenwandkonstruktionen oder Trennwänden (vertikale Flächen) zu trocknen oder zu entfeuchten sind. Die überwiegende Mehrheit der Dämmschichttrocknungen erfolgt mittlerweile mit Hochleistungsverdichtern in schallgedämpfter Ausführung in Verbindung mit Kondenstrocknern oder (Ad-)Sorptionstrocknern. Am Markt werden zwei verschiedene Technologien angeboten: das Überdruck- und das Unterdruckverfahren.

Wird nach frühzeitiger Feststellung eines Wasserschadens innerhalb von Stunden die Ursache beseitigt, kann ein Bodenaufbau mit dem Überdruckverfahren getrocknet werden. Handelt es sich dagegen um einen länger zurückliegenden Wasserschaden oder einen Schaden, bei dem fäkalienverunreinigte Abwässer ausgetreten sind, muss zwingend das Unterdruckverfahren eingesetzt werden. Die Leistungsfähigkeit des Überdruckverfahrens ist im Vergleich zum Unterdruckverfahren zwar um 20 bis 30 Prozent höher. Andererseits wird beim Überdruckverfahren die Raumluft durch Staub, Sporen und andere mikrobielle Partikel belastet. Um eine Staubbelastung zu vermeiden, empfiehlt sich beim Vakuumverfahren der Einsatz von Mikrofiltern. Um eine mikrobielle Belastung zu vermeiden, werden so genannte HEPA-Filter verwendet.

Estrichtrocknung
Zur Trocknung von Estrichen und der darunterliegenden Trittschalldämmung wird die zerstörungsarme Estrichtrocknung angewendet, indem trockene Luft unter Druck unter den Estrich in die Dämmung geführt wird. Die Luft entzieht dem Material die Feuchtigkeit und transportiert sie nach außen. In der Regel wird die trockene Luft mit einem Hochdruckverdichter in die Dämmung eingeblasen und entweicht über die Randfugen oder im Einzelfall über gezielt gesetzte Bohrlöcher. Die Trocknung der Luft kann sowohl mit Kondenstrocknern als auch mit (Ad-)Sorptionstrocknern erfolgen. Um die Entfeuchtung neuer Estriche zu beschleunigen, sollten diese eine raue Oberfläche aufweisen. Die zu trocknenden Flächen müssen frei zugänglich und staubfrei sein und sich in einem geschlossenen Raum befinden (Türen und Fenster verschließen). Die Trocknungsdauer ist von der Art, von der Dicke und vom vorhandenen Feuchtegehalt des Estrichs abhängig und kann durch Zusatzmittel im Estrich beschleunigt oder verzögert werden.

Alternativ kann die trockene Raumluft mit Vakuumpumpen über die Randfugen bzw. gezielt gesetzte Bohrlöcher durch die Dämmschicht gesaugt und im befeuchteten Zustand abgeleitet werden. Dieses Verfahren bietet sich an, wenn die Dämmschicht lose geschüttetes Material oder Mineralfasern enthält, die beim Druckverfahren aufgewirbelt werden können. Durch den Einsatz spezieller Mikro- und/ oder HEPA-Filter kann eine gesundheitliche Belastung für die Bewohner verhindert werden.

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öffentlich bestellt und vereidigt von der Handwerkskammer Unterfranken
für das Bautentrocknungs- Gewerbe
Lars Kuntz

 

 

 

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Wir helfen Ihnen bei Wasserschaden

Wasserschaden wir helfen Ihnen

 

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Wasserschäden sind Schäden an und in Gebäuden oder Landschaften infolge von Wassernotständen.

Elbehochwasser: Schlottwitz am 13. August 2002

Sie entstehen entweder durch Naturkatastrophen (zum Beispiel Hochwasser oder Tsunami) oder durch Schäden an Wasserleitungen, wie z. B. Wasserrohrbruch. Wasserschaden

Weiterhin können Wasserschäden durch den Einsatz von Löschwasser entstehen.

Bei Schäden in einem Gebäude werden Möbelstücke, Türen, Bodenbeläge aber auch Tapeten stark beschädigt. Durch feuchtes Mauerwerk oder in Gebäudedecken können sich Schimmelpilze entwickeln. Wasserschaden

 

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Sofortmaßnahmen nach Wasserschäden

  • Bei Leitungswasserschäden sämtliche Hauptwasserventile absperren
  • Sämtliche elektrischen Versorgungen schnellstmöglich abschalten und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten schützen (Sicherungen an der Netzverteilung)
  • Eventuell vorhandene Notstromversorgung abschalten
  • Wasser abpumpen und in geeigneten Behältern zwischenlagern
  • Restwasser entfernen (Absaugen, Wischen, etc.)
  • Nasse oder durchfeuchtete Einrichtungsgegenstände (Möbel, Vorhänge, Bodenbeläge, etc.) entfernen
  • Vorhandene Kabelkanäle öffnen und warme Luft zum Zwecke der Trocknung einleiten
  • Raum- bzw. Luftentfeuchter aufstellen und ständig kontrollieren.

Wasserschaden

Wichtig ist die Ermittlung der Ursache, ein Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik kann diese Ursache mithilfe geeigneter Maßnahmen wie bspw. einer Druckprobe, einer Sichtprobe (z. B. ist Wasser unter der Duschwanne etc.) erforschen. Eine mechanische Ermittlung (durch Aufschlagen der Wände) darf nur im Notfall getätigt werden, Folgeschäden (z. B. Zerstörung des Fliesenspiegels) werden durch die Versicherung nur begrenzt beglichen. Deshalb wird in vielen Fällen eine spezielle Leckageortung durchgeführt um den Schaden genauer einzugrenzen und die Ursachensuche gezielter zu betreiben. Wasserschaden

Schimmel in einem Raum Wasserschaden

Dabei ist zu beachten, dass Feuchtigkeit in den sogenannten Unter-Estrichbereich eingedrungen sein kann. Dieser ist der Bereich zwischen der Betonplatte und dem Dämmmaterial (z. B. Polystyrol, vulgo Styropor). Ist erst einmal dort Nässe eingedrungen, kann diese nur mit Hilfe von speziellen Druckaggregaten herausgepresst werden. Die nach oben in die Zimmerluft geleitete feuchte Luft wird durch geeignete Kondensationstrockner getrocknet und in den Kreislauf nach unten, den betroffenen Unter- Estrichbereich zugeleitet. Es entsteht ein Trocken-Feuchtluft-Kreislauf. Dieses Verfahren kann nur durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden, in aller Regel bezahlen Versicherungen diese anerkannte Maßnahme. Eine andere Methode ist die die sogenannte Adsorptionstrocknung, bei der Feuchtigkeit mit einem Silikatgel aufgenommen wird und über Schläuche in Form von feuchter Luft in den Außenbereich (über Fenster oder dgl.) abgeleitet wird. Eine seltenere, weil aufwendigere Methode ist die Mikrowellentrocknung. Hier werden hochdosierte Mikrowellenstrahlen auf das feuchte Medium (z. B. Gipswand) gerichtet. Die Trocknung geht sehr schnell vonstatten, erfordert aber speziell geschulte Mitarbeiter wegen der Strahlengefahr.

Wird ein Feuchteschaden nicht erkannt und behoben, droht versteckter Schimmelbefall unter Bodenbelägen mit ernsthaften gesundheitlichen und bautechnischen Schäden. Neben Schimmelpilzen können auf den feuchten Materialien auch Bakterien, u.a. Actinomyceten, wachsen,[1] die ebenfalls zu Gesundheitsschäden führen können.Wasserschaden

Daher ist es ratsam, einen Fachmann oder Sachverständigen für Schäden an Gebäuden zu beauftragen um Folgeschäden am Gebäude weitestgehend ausschließen zu können. Denn wenn die Folgeerscheinungen erst nach Monaten oder Jahren nach dem Wasserschaden auftreten (z. B. Echter Hausschwamm, Versalzung des Mauerwerkes) sind diese Kosten immens und werden meist von den Versicherungen, nach der Regulierung, als Folgeschaden abgewiesen. Wasserschaden

 

 

Wasserschäden an Büchern

Bei der Behandlung von Wasserschäden an Büchern ist generell Eile geboten, da bei nassem Papier in der Regel innerhalb von 48 Stunden Schimmelbildung einsetzt. Zunächst sollte im betroffenen Raum die Temperatur und Luftfeuchtigkeit möglichst tief abgesenkt und eine gute Belüftung sichergestellt werden. Zur Auswahl einer geeigneten Behandlungsmethode ist eine Sortierung nach Nässegrad angebracht. Sind die Bücher nur leicht feucht oder ist lediglich der Buchschnitt betroffen, können sie zum Trocknen senkrecht und in aufgefächertem Zustand aufgestellt werden. Danach können sie mit einem kalten Luftstrom, etwa durch einen Ventilator, getrocknet werden. Warmluft ist nicht geeignet, da die Bücher ansonsten zu schnell trocknen und sich stark verformen. Falls sich ein Buch nicht aufrecht stellen lässt, sollte es flach hingelegt und dann etwa alle 25 Seiten ein Blatt Löschpapier eingelegt werden. Dünne Hefte können auch auf einen Wäscheständer gehängt werden, dabei sollten allerdings keine Wäscheklammern verwendet werden. Bei vollständig durchnässten Bänden empfiehlt sich eine Gefriertrocknung. Wasserschaden Bis diese erfolgen kann, sollten die Bücher tiefgefroren werden. Dabei ist darauf zu achten dass keine zu großen Blöcke entstehen, daher sollen Kunststofffolien zwischen die Bücher (eventuell zwischen je 2-3 Bücher) gelegt werden. Schmutz sollte nicht abgewischt werden, solange die Bücher nass sind. Einbände aus Leder oder Pergament sollten vor einer Trocknung durch festes Einwickeln mit einer Mullbinde stabilisiert werden. Gestrichene Papiere verkleben sehr schnell und sind dann nicht mehr zu retten. Das Einlegen von Kunststofffolien verhindert zwar das Verkleben, aber auch eine Trocknung. Daher haben sich (nicht fusselnde) Papierhandtücher bewährt, die die Feuchtigkeit aufsaugen. Wasserschaden

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserschaden

 

 

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